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Die Manische Depression ist eine Unterkategorie der affektiven Störungen. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die Betroffenen sowohl wiederholt depressive Phasen (niedergedrückte Stimmung, verminderter Antrieb, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit mit Gewichtsverlust, fehlendes Selbstbewusstsein, Selbstvorwürfe, Selbstmordgedanken usw.) als auch -zu anderen Zeiten- manische Phasen (Hochstimmung, stark gehobener Antrieb, Aggression, Reizbarkeit, kein Bedürfnis zu schlafen, Rededrang, meist keine Krankheitseinsicht, meist hemmungsloses und unkritisches Verhalten, gesteigerte Impulsivität und Spontanität, erhöhtes Selbstbewusstsein usw.) entwickeln.

Häufig, aber nicht ausschließlich, treten solche Phasen nach äußeren Anlässen, wie z.B. Streß auf.

Man hat bis heute keine monokausale Ursache für die Manische Depression gefunden und schon gar nicht beweisen können. Zwillings- und Familienforschung deuten daraufhin, daß vielleicht eine kleine Komponente der Entstehung durch Vererbung erklärt werden könnte. Die Pharmaindustrie möchte natürlich glaubhaft machen, daß die Manische Depression zum überwiegenden Teil durch biologische Faktoren zustande kommt. Doch die vorgelegten Studien zeigen nicht unbedingt überwältigende Beweiskraft.

Die Manische Depression kann in jedem Alter entstehen (sich entwickeln). Die Häufigkeit und Dauer der einzelnen Phasen sind sehr unterschiedlich. Meist sind die manischen Phasen etwas kürzer als die depressiven. Mit fortschreitender Dauer werden die depressiven Phasen länger und die manischen kürzer.

Die Manische Depression wird oft allein mit Medikamenten, sogenannten Neuroleptika, Antidepressiva oder Antiepileptika behandelt. Darauf sollte sich so niemand einlassen. Wenn Medikamente eingesetzt werden, dann sollte auch immer Psychotherapie zum Zuge kommen, um die Manische Depression und ihre Ursachen zu behandeln.

Ca. 1% der Deutschen bekommen die Diagnose Manische Depression im Laufe ihres Lebens.




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Beschreibung

"Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt", so übersetzt der Volksmund die Diagnose manisch-depressive Erkrankung. Die Krankheit ist durch abwechselnde Episoden von Depression und gehobener Stimmung (Manie) gekennzeichnet. Sie beinhaltet ein Kaleidoskop menschenmöglicher Stimmungslagen zwischen Euphorie und abgrundtiefer Einsamkeit. Da die Stimmung (Affekt) zwischen zwei entgegengesetzten Polen schwankt, wird die Erkrankung auch bipolare affektive Störung genannt.

Die Zahl der erlebten Episoden ist von Person zu Person verschieden. Manche haben nur eine einzelne Episode, andere haben viele. Zwischen den Episoden ist der Patient meist psychisch gesund.

Schätzungsweise sind ein Prozent der Bevölkerung von der manisch-depressiven Erkrankung betroffen. Männer und Frauen erkranken etwa gleich häufig. Im Gegensatz dazu überwiegen bei auschließlichen Depressionen eindeutig die weiblichen Erkrankten.

Die erste manisch-depressive Episode ereignet sich zumeist zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr. Damit liegt der Erkrankungsbeginn im Durchschnitt etwa sechs Jahre unter dem der schweren Depression ohne manische Phasen (Major Depression).





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Erbanlagen und Auslöser

Familien- und Zwillingsstudien haben gezeigt, dass erbliche Faktoren für die Entstehung der Krankheit von Bedeutung sind. Bisherige Untersuchungen lassen vermuten, dass ein kompliziertes Zusammenspiel mehrerer Gene mit verschiedenen Umweltfaktoren für die Erkrankung verantwortlich ist.

Am Beispiel eineiiger Zwillinge wird der Einfluss der Erbanlagen deutlich: Hat ein Zwilling eine manisch-depressive Erkrankung, hat sein Zwillingsgeschwister ein Risiko von 40 bis 70 Prozent, auch an einer bipolaren affektiven Störung zu erkranken. Zweieiige Zwillinge sind nur zu zwanzig Prozent beide betroffen. Andere Verwandte ersten Grades haben nur noch eine Erkrankungswahrscheinlichkeit von fünf bis zehn Prozent. Studien mit adoptierten Kindern bestätigen, dass es sich um einen genetischen und nicht um einen erzieherischen Effekt handelt.

Vieles deutet darauf hin, dass die Verteilung und Regulation wichtiger Neurotransmitter im Gehirn gestört ist. Neurotransmitter sind chemische Botenstoffe, die Nervensignale weiterleiten, z.B. Serotonin, Noradrenalin oder Dopamin. Die medikamentöse Therapie zielt deshalb darauf ab, eine kontrollierte Ausschüttung dieser Signalstoffe zu erreichen.

Verschiedene Medikamente können Änderungen der Stimmungslage hervorrufen und im Extremfall auch eine bipolare affektive Störung auslösen. Dazu gehören kortisonhaltige Präparate, Methylphenidat, bestimmte Antiparkinson- und Epilepsie-Medikamente, aber auch Drogen wie Alkohol, LSD, Marihuana und Kokain. Es existieren auch seltene Fallberichte, wonach manisch-depressive Erkrankungen nach Hirnverletzungen aufgetreten sein sollen.




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Niedergeschlagenheit

In den depressiven Phasen einer bipolaren affektiven Störung dominiert das Krankheitsbild der Depression mit gedrückter Stimmung und starker Hoffnungslosigkeit. Der Antrieb, sich aufzuraffen, fehlt. Die Kranken beschreiben sich selbst als freudlos. Sie leiden unter Schlafstörungen, vor allem unter Durschschlafstörungen in der zweiten Nachthälfte.

Der Appetit nimmt ab, viele bemerken einen deutlichen Gewichtsverlust. Die Mimik im Gesicht ist starr und ausdruckslos. Depressive sprechen meist leise und die Antworten kommen verzögert. Sie leiden unter fehlendem Selbstbewusstsein und Selbstvorwürfen. Ihre Gedanken kreisen oft zwanghaft um Tod und Selbsttötung.

Euphorie

In den manischen Perioden ist die Ausrichtung des Krankheitsbildes genau entgegengesetzt. Der Betroffene hat Lebenskraft und das Bedürfnis, etwas zu tun. Die wichtigsten Symptome sind:

* Gehobene Stimmung, Aggression, Reizbarkeit (Irritabilität);

* Stark gesteigerter Antrieb und Energie: Das Schlafbedürfnis fehlt, die Erkrankten fühlen sich trotzdem frisch;

* Gesteigerter Rededrang: Die Stimme ist kräftiger und man spricht schneller als sonst.

* Mangelnde Sensibilität für die Bedürfnisse und Gefühle der unmittelbaren Mitmenschen;

* Maniker berichten über gesteigerte Sinneswahrnehmungen, seltener auch über Halluzinationen;

* Meist fehlende Krankheitseinsicht;

* Hemmungsloses und unkritisches Verhalten, gesteigerte Impulsivität und Spontanität. Dies kann sich z.B. durch einen Kaufrausch bemerkbar machen.

* Selbstüberschätzung und Größenwahn;

* Änderung des Geschmacks: Maniker tragen bunte, schreiende Farben, sehr oft rot.

* Erhöhtes Selbstbewusstsein.

Nach dem Anklingen einer manischen Phase sind die Gewissenbisse oft umso heftiger. Treffen objektiv frisch aufgehäufte Schulden, beleidigte Verwandte und gekündigte Arbeitststellen auf eine beginnende depressive Phase, brauchen die Erkrankten rasch Hilfe von Ärzten und Sozialpädagogen.



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Beschwerden beschreiben

Es gibt keine sicheren Tests, aber das Krankheitsbild mit den extremen Stimmungsänderungen ist so charakteristisch, dass der Arzt die Diagnose einer bipolaren affektiven Störung meist relativ problemlos stellen kann. Bei der allerersten Episode kann es manchmal schwieriger sein. Je länger der zeitliche Verlauf, desto klarer wird die Diagnose.

Oft leiden auch Verwandte an der manisch-depressiven Erkrankung, was bei der Diagnosestellung hilfreich sein kann.

Ingesamt ist die detaillierte Erhebung der Krankengeschichte das wichtigste Untersuchungsverfahren. Der Arzt wird dabei nach möglichen auslösenden Ereignissen, Konflikten im Familien- und Berufsleben sowie anderen psychischen und körperlichen Erkrankungen fragen. Geben auch Verwandte, Arbeitskollegen und Freunde Auskunft (Fremdanamnese), wird rasch eine erhebliche Diskrepanz zwischen der Fremdwahrnehmung und der Selbstwahrnehmung der Erkrankten deutlich.

Da vor allem bei einem Beginn der Beschwerden jenseits des 40. Lebensjahres eine andere Gehirn- oder Stoffwechselerkrankung die Ursache sein kann, muss eine Reihe von Zusatzuntersuchungen durchgeführt werden. Dazu gehören:

* Eine internistische und neurologische Untersuchung;

* Blutuntersuchungen mit Bestimmung der Schilddrüsenwerte, Leber- und Nierenwerte, von Blubild, Mineralien (Kalium, Calcium, Natrium), Blutzucker und des Vitamin B12-Spiegels;

* Ein Elektro-Kardiogramm (EKG);

* Ein Elektro-Enzephalogramm (EEG);

* Eventuell auch ein bildgebendes Verfahren des Gehirns wie eine Kernspin-Tomographie (MRT).

Der Arzt muss auch über alle in letzter Zeit eingenommenen Medikamente informiert sein. Warum? Weil es eine ganze Reihe von Wirkstoffen gibt, die eine Depression - aber auch eine Manie - auslösen können.



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